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Klausurenkamikaze Teil 3

Danach gehts noch gen Uni-Bar. 2, 3 Bier haben wir uns schon verdient. Von dieser trudel ich um 4 Uhr daheim ein. Was ist daran so interessant?

Gut - ich bin logischer Weise völlig übermüdet und auch vom Alk beeinträchtigt. Bin schon mit einem Bein im Bett, als das Telefon klingelt... Nummer unterdrückt. Denke, es könnte ein bestimmter Amigo sein. Geh hin mit "jo". Es antwortet ein Kerl mit polnisch klingendem Namen und eher ostdeutschem Dialekt. Will ihn schon wegdrücken als ein mir bekannter Name fällt...


Sch.... - neeiiiiiiiiiiiin. Der Herr is Abteilungsleiter einer sehr ansprechenden Firma, bei der ich mich vor 4 Wochen beworben habe. Überrascht, geschockt, verwirrt verpasse ich den Zeitpunkt das Gespräch zu verschieben. So entwickelt sich ein knapp 30minütiges Telefoninterview. Eine Vorsondierung als Hürde fürs Aug in Aug - Vorstellungsgespräch.

Bizarrer Weise bin ich weniger hibbelig als dies normal der Fall. In Topform bin ich natürlich trotzdem nicht. In Anbetracht der Umstände verläufts auch nicht zu schlecht, aber klar - nicht wirklich optimal, was auch immer dieser Superlativ aussagen mag. Mal schaun, was es von dem Herren noch gibt.... Vor Weihnachten ist eine erneute Rückmeldung jedoch nicht in Sicht.

 

 

 

 

 

19.12.06 21:52, kommentieren

Klausurenkamikaze Teil 2

....

Dieser, Torben, fängt mich beim Getränkenachladen kurz in der Küche ab.Meine Verzweiflung scheint wohl unübersehbar. Darum zwingt er mich mit ihm ne halbe Stunde spazierenzugehn. Auf gehts zu 7 Eleven. 2 Liter Cola plus 200 Gramm Schoki als Seelenbalsam. Zusätzlich werden alle Uhren weggepackt, die aufm Laptop überklebt, da das Fortrücken der Zeit Hauptpanikmacher is.

Danach gehts tatsächlich aufwärts.

Mein ursprüngliches Ziel 4 Stunden Schlaf zu erhaschen kann ich natürlich ganz und gar nicht aufrechterhalten. So verfliegt die Zeit in Windeseile.  Trotzdem steht um halb 8 morgens der Inhalt. Nach Formatieren etc wollte ich eigtl evtl nochmal ein paar Dinge überarbeiten. Ich kann mich aber plötzlich nicht mal mehr an den Namen der Firma erinnern. Das heißt Schicht im Schacht. Mehr geht nimmer. Schnell noch speichern und zurück zur Uni.

Dort - beim Ausdrucken - zeigt sich ein kleines Problem... alle Tabellen und Bilder haben sich verselbständigt. Dh nicht mehr sichtbar, abgeschnitten oder an anderen Orten platziert....Sch.... Nach 1stündiger Reparaturzeit erfolgt die Abgabe um 9 Uhr. Der involvierte Gang vorbei am Spiegel zeigt richtige Augengräben und ansprechende gelbe Gesichtsfarbe. Furchterregend.

Ok - es geht heimwärts. Ne kurze Siesta folgt. Problem: Nächste 4stündige Klausur folgt eben am nächsten Tag um 9 Uhr morgens. Viel Schlaf kann sich da Lausbua nicht erlauben...

Ja - bei dieser Klausur erhalten wir den Fall am Vortag also Donnerstag. Der muss natürlich intensivst vorbereitet werden. Es geht um Heineken Holland.
Die Vorbereitungen dauern bis halb 3. Um 7 gehts raus ausm Bett. Einigermaßen fit zur eigenen Überraschung läufts ned zu schlecht. 18 Seiten in den 4 stunden sind ned so ohne.

Fortsetzung folgt. Ein Burner inklusive

1 Kommentar 18.12.06 17:09, kommentieren

Klausurenkamikaze Teil 1

Heut der längst überfällige Bericht zur 24-Stunden-Klausur. Eine Erfahrung, die mich wohl 1, 2 Haare gekostet hat.

Zuerst zur "Methodik":
Erhalt einer 8 -seitigen Fallstudie am Mittwoch um 12 Uhr mittags. (Outgesourcte Wareneingangs-/ausgangslogistik des dänischen Hörgerätehersteller Oticon - aha). 5 Fragen. Maximal 15 Seiten als Limit zur Beantwortung, Abgabe Donnerstag 12 Uhr mittags.

Ablauf:
Hole mir das Ding gemeinsam mit ein paar Italienern ab. Unser geplanter Treffpunkt: 11.15 Uhr. 2 der 3 kommen um 11.50 Uhr. Dann konsumieren die Herren erstmal gemütlich nen Espresso und danach geht s erst rauf zum Büro. (Hat nicht unbedingt zur Beruhigung beigetragen, da jede Minute zählt)

Gemeinsames Lesen, mögliche Punkte pro Fragen plus Verbindung mit Vorlesung erstellen, Pizzaessen bei einem Italiener. Deren "coolness" steckt mich günstiger Weise einigermaßen an.

Heimkehr 14 Uhr. Artikel lesen, vormarkierte Zitate anwenden, googeln, Ansätze erstellen, etc. Zum Tageswechsel um Mitternacht rum habe ich Frage 1 fast komplett, Frage 2 zur Hälfte beantwortet. Diese sind wohlgemerkt mit Abstand am Einfachsten. Zwischenfazit: 10 Stunden Arbeit mit maximal 5 minütigen Pausen. Müdigkeit zeigt sich. Extremste Frustration. Versagensängste. Selbstzweifel. Ärger aufn Professor. Enormer Agressionsdrang. Aufgabegedanken, uvm In anderen Worten: einfach nur krass. Mir war nicht bewusst wie viele verschiedene Gemütslagen man in so kurzer Zeit durchlaufen kann. Zusätzlich hat mich mein erkälteter Mitbewohner leicht angesteckt, was das Ganze nicht unbedingt positiv beeinflusst.


Fortsetzung folgt....


17.12.06 22:12, kommentieren

Fotonachtrag

Hier  Fotolink zum leider schon etwas zurücklegenden Besuch ausm Münsterlande. Reihenfolge wie auch Selektion is willkürlich erfolgt.

Da is das Ding:
fotos.web.de/markus_holzer/Lele_im_Lande

Weitere Fotos werden wohl nimmer folgen. Auch nicht von den letzten Tagen, weil nun zusätzlich Torbens Kamera gebrochen ist. (ohne mein Mitwirken übrigens.)

seri

 

 

17.12.06 21:29, kommentieren

Stenogramm

BLICK ZURÜCK:

- Freitag:
Offizielle Abschiedsparty für alle Austauschstudenten. Obwohl oder gerade weil mich die Rgb-Amigos im Stich gelassen haben, war es in jeder Hinsicht einer der coolsten Abende in CPH. Übliche Fettnäpfchen wie vergessene oder verwechselte Namen hab ich natürlich gekonnt umgangen. Naja beinah zumindest.
Als Inhaber einer VIP-Card für Insiderdisco sind dafür meine Karten bei einigen Leuten enorm gestiegen...

- Samstag:
Red Hot Chili Peppers-Konzertbesuch hat nicht funktioniert bzw wurde doch nicht in Angriff genommen. Der reguläre Preis von ca. 70 Euro hat eine zu abschreckende Wirkung gehabt. Zudem schien der potentielle Markt für Schwarzmarktkunden doch deutlicher größer zu sein als ursprünglich erwartet.

-Sonntag:
Aus den Plätzchen wurden dann doch Waffeln - dank Spezialgerät von Torbens Oma. Der Eierpunsch dagegen - ohoh. Irgendwann konnte ich die Klumpen nicht mehr als "Fruchtfleisch" verkaufen...

BLICK NACH VORN:
Offensichtlicher Weise habe ich die letzten Tage nicht nur lernend verbracht. Daher steht für Montag und Dienstag nix anderes aufm Program. Mittwoch/ Donnerstag steht dann eine sogenannte 24-Std.-Klausur bevor. Das heißt wir erhalten Mittwoch um 12 ein Thema, das wir Donnerstag um 12 als bestmögliche Hausarbeit abgeben müßten. Vorgabe: "-bis zu 15 Seiten". Bin selber mal gespannt wie das genau funktionieren soll....

So far so good.

10.12.06 21:52, kommentieren

nur noch 2

Half way through...

seit 18 Uhr Ortszeit habe ich nun das halbe Programm gemeistert. Marketing ade - Logistik nun noch Feintuning vor mir.

Mündliche Prüfung - gemeinsam mit meiner französischen Partnerin - ist ganz gut verlaufen. Note besser als vorher erwartet, aber schlechter als während der Prüfung empfunden.

Morgen steht eine Heldentat am Herd bevor. Im Anflug großspuriger Überheblichkeit habe ich nachm gemeinsamen dienstäglichen Fussballabend vollmündig Nachbar plus Freundin zu Torben und mir zu ner dänischen Weihnachtsfeier eingeladen.
Wieso Heldentat?
-Weil ich bescheidener Weise auf meine Kochkünste verwiesen hab und somit morgen zum Plätzchen Backen angewiesen bin. Natürlich hab ich das noch nie gemacht. Natürlich haben wir auch keinerlei Utensilien wie Nudelholz oder Stechsterne daheim. Mal schaun wohin das noch führen wird....

Okey dokey, mit weiteren Details bzgl Prüfung, Haarschmuck und dgl nerv ich mal lieber nimmer.

also frohes schaffen gen sonnigen süden

 

 

1 Kommentar 7.12.06 22:05, kommentieren

Nachtschicht

Senoritas, Senores,

Nun hat auch Hausarbeit Numero 2 ihr wohlverdientes Ende gefunden. Morgen 3 x drucken, binden, abgeben und schon sind 1,5 der 4 Prüfungen Geschichte.

Plangemäß verlief die Bearbeitung dann allerdings doch nicht. D.h. die insgesamt 33 Seiten haben eine wirre Nacht verursacht. Das Ableben meines Weckers, das ich erst nach 3 Tagen registriert habe, hat natürlich das Frühstück 3 Tage in Folge meist arg spät werden lassen. Logischerweise bin ich so unter Zugzwang geraten. Deshalb hieß es gestern abm Abendessen Vollgas. Ab 20 Uhr war abgesehen von wenigen 2-minütigen Pausen durchgehend das Finetuning fürs anvisierte Paper überfällig. Gepusht von Kaffee und versunken ins Thema, habe ich auch das rasche Fortrücken der Uhr nicht wahrgenommen.
Mein Körper scheint weder ein derart ausgiebiges Arbeitspensum noch die Unmengen an konsumierten Kaffee gewohnt zu sein. Schwindelgefühle und Kälteanfälle waren die unliebsame Folge. Deshalb war die Schlafenszeit nicht mehr abwendbar. Uhrzeit? Selbst überrascht, muss ich alle auffindbaren Uhren vergleichen. 7.15 Uhr morgens. Einen besseren Zeitpunkt fürs Betthupferl gibts wohl kaum. Das erklärt auch die unliebsamen Nebeneffekte.

11 Std am Stück - hätt ich selber ned erwartet. Deshalb auch gleich nen Zettel an die Tür, damit mich Torben ja rechtzeitig aus den Träumen reißt und Schicht im Schacht.

Jo - keine Megareißer, aber so schauts momentan aus. Donnerstag mündliche Prüfung, schon wird aus den 1,5 gleich ne 2 und somit das halbe Programm ad acta gelegt.

Bis dahin, frohes Schaffen.

4.12.06 18:01, kommentieren