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Noch 12 Stunden

Sehr geehrte Webblogbesucherinnen und -besucher,

Meine Wenigkeit wird in ca. 12 Stunden gen Kopenhagen aufbrechen und dort bis 23.12.2006 residieren.
(es sei denn  mein legendärer Orientierungssinn verhindert eine   erfolgreiche Anreise)
Anders als zu Groninger Zeiten möchte ich versuchen etwas aktiver oder zentraler (zumindest 1x pro Woche) über die Aktivitäten des Markus H. zu berichten (um eventuellen Gerüchten vorzubeugen....).

Einige Weintinger Vorzeigeathleten haben ja in vorbildlicher Weise ein geniales Online-Tagebuch während der WM geführt. Deshalb möchte ich auf diesem Wege ebenfalls versuchen die ein oder andere Info (natürlich v.a. aus Bibliothek und Hörsälen) evtl. bereichert mit ein paar Bildern zu hinterlegen. 

Gästebucheinträge, Kommentare, etc. sind immer sehr herzlich willkommen. Mädels dürfen sogar Handynummern und Fotos hinterlassen.

Mvh. Danish Dynamite Dider

 

 

25.8.06 16:20, kommentieren

Die Reise des Markus H.

Servus Weinting, hej Kobenhavn,

1) Abfahrt:
Nach ausgiebiger Vorbereitung von Reise + Gepäck vor allem auch dank sehr aktiver Mithilfe von Familie Holzer steht der Tour de Scandinavia nichts mehr im Wege. Somit geht’s nach nicht optimaler Schlafdauer (d.h. unter anderem Augenringe wie Angela Merkel) und standardmäßiger Frühstückspizza plangemäß um 5 morgens von Laberweinting gen Kopenhagen.

Nach wenigen Kilometern (nahe Graßlfing) reißt mich bereits ein Reh aus den Tagträumen, welches genau zwischen mir und einem entgegenkommenden LkW auftaucht. Dank meines filigranen fahrerischen Talents ging’s offensichtlich glimpflich aus. Auf jeden Fall schon mal ein Top Start….

2) Tour d'Allemagne:
…Aufgrund stärker werdender Müdigkeit mit Ansatz zum Sekundenschlaf werden’s bis zum Rostocker Hafen 3 kürzere Pausen. Abgesehen von einem rüstigen Rügen-Urlauber, der mich als Autoknacker wähnt, verläuft das Ganze relativ unspektakulär…

3) Hafen Rostock - Warnemünde:
Um 14.15 Uhr Ankunft am Rostocker Überseehafen. Ups. Deutlich größer, wuchtiger und (zumindest für mich) unüberschaubarer als erwartet. Da wird dann der „niederbayerische Kosmopolit“ wieder zum schüchternen Landei. Scheinbar gibt’s doch Unterschiede zwischen den Überseefähren und den Donaudämpfern gen Weltenburg. Falschparken, falsches einordnen, falscher Ticketordner, aber dann doch erfolgreich. Die weltbekannte Scandi...äh.... Lines hat doch die Ehre meine Wenigkeit über die Grenze befördern zu dürfen.

4) A Fähre ohne Affäre:
Eine defekte Fotokamera und zahlreiche Pärchen bereichern die Reise. Nix wirklich ungewöhnliches. Als auffällig erweist sich lediglich der enorme Konsum der Schweden und Dänen im Travel Shop. Das liegt wohl an der deutlich geringeren Meerwertsteuer.

5) Dänemarkus:
Um 17 Uhr Ankunft am beschaulichen Hafen im dänischen Gedser (sprich wieder alles im Griff) und noch 160 km gen Landeshauptstadt (nicht von Holland oder Schweden, sondern Dänemark!!!!)
Bis Kopenhagen fährt es sich recht gemütlich mit den max. 130km/h. Die Landschaft unterscheidet sich eigtl. gar nicht von der Heimat und bis Kopenhagen ist weit und breit kein Ort größenmäßig mit Laberweinting vergleichbar. Naja.

6) Ja wo is er denn?
Je näher Kopenhagen bzw. die Greater Copenhagen Area kommt, desto komplizierter wird’s logischerweise... Leider sehen Routenpläne doch leichter aus als die Wirklichkeit.

Z.B.: Routenplan: Richtung E21 Kobenhavn (ohne Zusatz)
Autobahnschild: E21 Richtung Kobenhavn V oder E21 Richtung Kobenhavn C. Hmmm…

Nach 3-maligem scheinbar erfolgreichem Meistern der 50-50 Chancen, schein ich zwar nah dran, aber doch irgendwie falsch. Straßennamen sind weit und breit keine zu sehen. Erst recht nicht, als der große Regen einsetzt.
Resultat: Angelaufene Scheiben, Sichtweite 10(!) m, durch mehrmaliges „Orientieren“ an Bushaltestellen oder Tankstellen trotz Regenschirmes durchnässte Kleidung (Wasser in den Schuhen, komplett feuchte Hose,&hellip, freundlich hupende Taxifahrer…. Scheinbar hat sich meine Ankunft rum gesprochen. Kobenhavn begrüßt mich recht herzlich.

7) Jedes blinde Huhn..
Irgendwann…19:30 Uhr (14,5 Stunden nach Abreise) Ankunft in Lyykesholms Alle 33a 2 th in 1902 Frederiksberg C bei Vermieter und Mitbewohner Torben Heien Nielsen.

Fortsetzung folgt....


1 Kommentar 27.8.06 20:31, kommentieren

Mein Mitbewohner...

...heißt Torben Heien und wie wenige Dänen mit Nachnamen Nielsen (kommt gleich nach Jensen, Hansen und Larsen).

...hat 1 Semester an der LMU München studiert und ist daher einiger wichtiger bayerischer Phrasen mächtig.(Oans, Zwoa, Gsuffa) Bisher unterhalten wir uns jedoch überwiegend auf Englisch, da ich ja selber mitm Deutschen Schwierigkeiten habe.

...spielt Saxophon in der regional nicht unbekannten Ska-Band "the Understudies", die in Kürze als Vorband von "the Slackers" agieren wird.

...ist ein Fan vom FC Kopenhagen. D.h. die Champions League-Party gegen ManU sollte schonmal geritzt sein.

...ist wagemütig genug mich ein paar Tage meiner selbst zu überlassen, um bis Freitag in Berlin Immobilien zu sichten (der Trendmarkt für Dänen oder speziel K'hagener).

....hat mich gerade in eine der wenigen dänischen kulinarischen Besonderheiten eingeführt. Zitronenbuttermilch (Koldskal) mit Butterplätzchen ( Kammerjunkere - ca. 80% Butter). Erfrischende Kalorienbombe, aber dann doch nicht so ungewöhnlich. Waffelbacken steht noch bevor.

Soviel aus der tysk-dansk WG 

1 Kommentar 28.8.06 16:25, kommentieren

Networken in Perfektion

Hallöle,

die Einführungswoche kommt langsam ins Rollen. Die Mehrheit der Vor- und Nachmittage wird durch die Dänen via Introduction Week verplant. Die Studenten, die sich als Betreuer zur Verfügung stellen sind durch die Bank ziemlich durchgeknallt (im positiven Sinne) und legen sich ordentlich ins Zeug (vor allem Abends...). Inhaltlich is noch nicht der burner schlechthin.

Bei mir selber läufts hervorragend. Hab bereits ein paar internationale Kontakte geknüpft:
Dag aus Starnberg, Kathrin aus Dingolfing sowie Kathrin und Erik aus Regensburg. Multikulti in Perfektion !!!!
(Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz)
Das sind zufälliger Weise 4 weitere Regensburger Studenten, die ich bisher nur vom sehen kannte. Nachdem ich mich aber bei der 1. Infoveranstaltung bei der Sitzplatzwahl ziemlich dumm angestellt habe (den Langweiler in Perfektion neben mir - ich weiß scho, gleiches zu gleichem), ists eben doch wieder zur einfachsten Variante gekommen...

Heute fanden nach sehr kurzem "come together" -meeting (2 dänische Spiele zum kennenlernen, aber viel zu kurz), 2 relativ langweilige Vorträge statt, gefolgt von Orientierungswandern innerhalb der 4 jeweils 10 Gehminuten voneindander entfernten Gebäude statt. Natürlich lernt man hier von den insgesamt 620 Austauschstudenten, den ein oder anderen via small talk kennen. is natürlich ausbaufähig, aber auch ganz normal fürn Anfang. V.a. da ich nun endlich dänisch mobil bin. Mein riesen Nachteil is halt, dass i in keinem Studentenwohnheim beheimatet bin, weil eben dort am meisten los is und sich am schnellsten Kontakte etc ergeben. Fürs Studium selber sollts aber sicherlich kein Nachteil sein.

Heut abend gibts Dinner mit den Regensburgern. Dann schau mer mal...

Ach ja, es regnet schon wieder oder noch immer.

Kleiner Nebenaspekt:
Seit Montag finden sowohl bei mir im Haus als auch an der Straße Restaurierungsarbeiten statt... (Die Schäden waren übrigens bereits vor meiner Ankunft vorhanden)

Fotos sind nur noch ne Frage der Zeit....

Adios, Diderinho

 

29.8.06 17:38, kommentieren

Fortsetzung Introduction Week

Hej Tyskland,

... die hochgepriesene Introduction Week... !

Im Vgl. zu Holland ergeben sich doch einige Unterschiede...
Von der Organisation betrachtet, ist das gesamte Programm hervorragend gestaltet. Da jedoch 4 der 5 Wochentage von (9.45 bis max. 16 Uhr) mit offiziellen Infos zu Kursen, Prüfungen, Orientierungen innerhalb der 4 Gebäude(blöcke), IT-Einrichtungen, Ausweise, Anmeldungen hier und dort, Besonderheiten, Vorträge, etc. gefüllt sind, wirds doch etwas zu viel und zu langatmig. (vieles doppelt und zudem in Infobroschüre enthalten). Positiv is, dass i immer besser für die VfR-Wanderabteilung gerüstet bin...

Das Hauptproblem beim Abendprogramm is logischerweise das Preisniveau. Zwar fällts im Alltag nicht so extrem ins Gewicht wie befürchtet, abends überlegt sich jedoch jeder genauer, ob 1 Bier mehr oder weniger drin is. D.h. Bier in Holland (0,2l) 1 bis 1,50 Euro, Kopenhagen 40 - 45 Kronen (0,4l knapp 6 Euro). Dementsprechend läuft das "Networken" zwar immer noch sehr (inter)aktiv, aber weniger locker flockig als zu Groninger Zeiten.

Natürlich gäbs hier noch die ein oder andere Anekdote, die sich heut noch nicht als Tagesordnungspunkt platzieren konnte(n).

Heute steht der Danish Folk Dance bevor, sprich altertümliche, hochtraditionelle dänische Volkstänze. Da ich zu meinen aktiven Fussballerzeiten schon für meinen außergewöhnlichen Hüftschwung bekannt war, werd i dort natürlich einige Blicke auf mich ziehen. Danish Dynamite eben.

Hej, hej, da Ricky Martin des dänsichen Volkstanzes

 

31.8.06 17:13, kommentieren

1. Fotos online

Wehrte Blogger,

seit Kurzem sind die 1. Fotos online. Diese könnte ihr rechts unter grün markierter Rubrik "Fotos" finden.

Gut Ding will Weile haben....

 

Zudem eine klein Ergänzung in der Rubrik "Kurioses"

31.8.06 17:47, kommentieren