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Monarchie - die dänische Interpretation

Heut gibts mal eine Einweisung in aktuelle dänische Geschichte. Keine Angst, die Schilderung erfolgt eher in Anlehnung an unsere allseits geschätzte Bild-Zeitung:

Die Regentin heißt Margret (oder Margarete) und wird von den Dänen sehr geschätzt und respektiert. Ihr wehrter Gemahle Prinz Henry stammt aus dem idyllischen Frankreich. Trotz langjährigem Verweilen in Dänemark wird nicht nur sein mangelhaftes sprachliches Können mit einem Lächeln vernommen. Nein, es wird ihm auch eine Vorliebe fürs männliche Geschlecht nachgesagt, die den Sammlergeist in ihm geweckt zu haben scheint. So macht das Gerücht die Runde, dass in einer seiner Unterkünfte die beschauliche Sammlung von mehr als 1.000 Dildos platziert is!!! (Hab selbst ungläubig 10x nachgefragt, aber Torben hat sich hiervon nicht abbringen lassen)

Der künftige König Frederik is mit einer Tasmanierin liiert. Diese hat ihn bei den olympischen Spielen in Sydney aufgegabelt. Ihr ursprüngliches Ziel den spanischen Prinzen zu bezirzen hat zwar nicht funktioniert, aber die Ersatzlösung hat sich sicher nicht als Nachteil erwiesen.

Beim 2.Sohnemann merkt man, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. So hatte dieser zwar eine bereits wieder geschiedene Ehe mit einer Vorzeigedame aus Hongkong vorzuweisen, kann aber dennoch auch seine Zuneigung zum männlichen Geschlecht nicht verleugnen. Nichtsdestotrotz vernachlässigt der 35 jährige Vater auch die weibliche Gattung nicht. Hierbei kommts schonmal vor, dass auch knapp 18-jährige Mädels von ihm bereichert werden. (Lothar Matthäus lässt grüßen)

Vervollständigt wird das bunte Treiben von einem erst kürzlich wiedergewählten führenden Politiker. Der verheiratete Familienvater hat sich nichtmal die Mühe gemacht, seine Liebeleien vor der Presse zu verbergen. Auf die Frage, wie er denn die Wiederwahl zu feiern gedenkt, hat er nicht die erwartete Antwort von Frau und Familie von sich gegeben, sondern auf seinen bereits wartenden polnischen Freund verwiesen (der weder in die dänische Landespolitik noch in sonst irgendeiner Art und Weise mit dem Wahlkampf verbunden war)

 

1 Kommentar 1.10.06 20:56, kommentieren

Historie à la Danmark - Fortsetzung

Ein neuerlicher Eintrag, der noch heute den dänischen Alltag in gewisser Weise beeinflusst:

Einer der dänischen Helden, Christian IV. (hat zahlreiche Bauten als historische Gütesiegel hinterlassen) hat hier seine Finger und nicht nur diese im Spiel. Der scheinbar mit enormer Potenz ausgestattete Regent hatte am Schloßanwesen Frederiksborg neben der Hauptobdach in 500 Meter Entfernung ein kleines Lustschloß zum Ausgleich errichtet. Diese wurde desöfteren von ihm in Begleitung zahlreicher Schönheiten aufgesucht. Da Durex wie auch Billy Boy zur damaligen Zeit noch weniger vertreten waren, haben sich Dutzende uneheliche Nachkömmlinge ergeben, die noch auf heutige Generationen übergreifen. Genauer heißt das, dass alle dieser Kinder mit speziellen Nachnamen versehen wurden. Diese enthalten stehts die beiden Silben "Löven". So kann noch heute bei Trägern dieses Prädikats auf Verbindungen mitm 1648 verstorbenen Ex-König gefolgert werden (und das sind beileibe nicht wenige). Stellvertretend hierfür steht der Schalker Neuzugang Peter Lövenkrands.

Diese Infos stammen vom Besuch des Schlosses Frederiksborg zu Hillerod, welches eine halbstündige Autofahrt von Kopenhagen entfernt liegt und zugleich die Heimatstadt meines Mitbewohners Torbens darstellt.
Hierzu der Link für einige Impressionen touristischer Art:
fotos.web.de/markus_holzer/Schloss_Frederiksborg

1 Kommentar 4.10.06 18:04, kommentieren

Fredensborg

Heute gibts ne Fortsetzung der Schloß-Tour. D.h. nochmal ein Link mit zahlreichen Touristen-Fotos. Übrigens auch oder gerade hier tummeln sich Herden japanischer Touristen. Bei den Schlössern trifft dies natürlich in extremstem Maße zu. Leider habe ich diese nicht kameramäßig erfasst. Aber egal, hier gehts zu Schloss Fredensborg: 

fotos.web.de/markus_holzer/Schloss_Fredensborg

8.10.06 10:45, kommentieren

Alltagsschwierigkeiten

Da teilweise Kritik an den überdimensionierten, extralangen Ausführungen nach Dänemark durchgedrungen ist, werd ich mich auch diesmal nur auf einen Link zu ausgewählten Fotos beschränken.

Diesmal werden Unterschiede zur Heimat auftauchen, egal ob sprachlich, größenmäßg oder dgl. bedingt. Jedes Bild wie gewohnt mit entsprechenden sorgfältig ausgetüftelten Untertiteln.

Zur Info (da scheinbar nicht selbsterklärend): Bei den Fotos kann man im obigen linken Rand die Zeit je Foto wählen. Die automatisch vorgegebenen 5 Sekunden können so mühelos verlängert werden (klingt komisch, aber es scheint hier Schwierigkeiten zu geben...)

Wie dem auch sei, here we go:

fotos.web.de/markus_holzer/Alltagsschwierigkeiten

10.10.06 23:23, kommentieren

Skandinavische Antipathie meets Allgemeinbildung

Ähnlich wie wir mit unseren Nachbarn aus z.B. Holland einige Witze, Vorurteile oder Unstimmigkeiten entwickelt haben, herrschen zwischen Dänen, Finnen, Norwegern und Schweden einige Vorlieben oder Vorurteile, die ich natürlich auch ein paar Kilometer südlich nicht verbergen möchte:

1) Eine finnische Freundin (Eeva) definiert die dänische Sprachkunst wie folgt:

Man lerne zuerst Schwedisch, nehme eine heiße Kartoffel, nimmt diese in den Mund und schon wird Schwedisch zu Dänisch. (War übrigens erst vor kurzem in der SZ vom dänischen Märchengott H.C.Andersen ähnlich erklärt worden)

2) Der dänische "Konter" bezieht sich auf die sprachlichen Schwierigkeiten der schwedischen Königskinder sowie eben dem Monarchen selber:
Bei einem Interview wurde zufällig dessen Unfähigkeit Wörter korrekt zu buchstabieren publik. Hieraus zeigte sich dann, dass die ganze Familie (abgesehen von unserer Silvia) leider zu der Gruppe der Legastheniker zählt. Dies erweist sich natürlich oft genug als gefundenes Fressen für zahlreiche Witze.

3) Mein dänischer Mitbewohner (Torben) über die Finnen:
Finnen sprechen nicht. Bzw.: Erst seit Nokia erfunden worden ist, haben die Finnen ihre Redekunst entdeckt und kommunizieren seitdem miteinander. (fand ich zumindest in gehörter Erzählung mit entsprechenden Gestiken sehr lustig)
(1 interessanter Fakt: Im Durchschnitt besitzt jeder Finne mind. 2 Handys)

4) Norweger werden von Dänen allgemein als unglaublich nationalistisch eingestuft. Eine unglückliche Begebenheit hat diese Antipathie in den 70er Jahren forciert:

Bei der Verhandlung um die Hoheitsrechte über diverse Meeresflächen, haben die Norweger die publik gewordene Trinkfreude des damaligen Außenministers genutzt und so den umstrittenen Part für lau erhalten.
Kurze Zeit später wurden enorme Mengen an Öl in eben diesen "gefunden." V.a. deshalb zählt Norwegen zu den 5 führenden Ölmächten weltweit. (Dieser Reichtum is auch ein Mitgrund für den nicht für nötig befundenen Beitritt zur EU)

5) Bleibt noch der kleine Nachbar Island, der v.a. durch die höchste Suizidrate (dank rar gestreuter Sonnentage im Winter) Aufmerksamkeit erregt.

1 Kommentar 13.10.06 14:42, kommentieren

Zu Gast beim Forum Germanicum

Am Freitag habe ich zufälliger Weise nen österreichischen Bekannten angetroffen, der mich auch gleich auf ein anstehendes "dänisches" Oktoberfest hingewiesen hat. Ok, nicht hundertprozentig dänisch:
Der Veranstalter hat den tollen Namen "Forum Germanicum" inne. Dieses setzt sich überwiegend aus dänische Studenten zusammen, die ein Faible für Deutschland + Kultur hegen - und natürlich deutschen Austauschstudenten. Somit waren zumindest schonmal Bedenken bzgl. des Veranstalters unbegründet (hätte ja auch ein dänisches Pendant zu den berüchtigten heimischen, häufig rechts angesiedelten Studentenvereinigungen sein können)

VORGABE:

1) Ort:
In nem dänischen Studentenwohnheim. Perfekt. Noch dazu gleich neben der Carlsberg-Brauerei. Besser gehts doch gar nicht - denkt er.
2) Hauptwerbung:
* E-mail-Einladung an alle deutschsprachigen Studenten
(außer mir - komischerweise) +
* Flyer: Mit feschen Mädln, die mit Maßkrügen prosten.
3) Getränke:
Laut Flyer bayerisches Edelbier. Fein, fein. Mehr geht gar ned, oder?

IST:
1) Ort:
Nicht im Bierstüberl des Wohnheimes, sondern in einer der dortigen kleineren Wohnungen....hmmm..
2) Teilnehmerzahl: ca. 20...doppel-hmmm....
3) Getränke: Ausschließlich 0,5 l Weißbier...Ned ganz angemessen, aber a ned zu verachten.
4) "Gläser": 0,4 l Plastikbecher!!!!!! Merkt Ihr was? Ein halber Liter Bier in ein null vierer Glasl...Hefe ned zu vergessen....I wea narrisch.
5) Vorzeigemädels: 4, 5 dänische Durchschnittsmädels stets mit jeweiligem Liebhaber beschäftigt. Sch....
6) Musik:
Laut Hauptorganisatorin hat Ihr Freund typische Oktoberfesthits downgeloadet....(naja - war die letzten 2, 3 Jahre ned vor Ort. Trotzdem schwer zu glauben, dass Blümchen und weitere Technokoryphäen die Zelte erobert haben)...Ich muss weg.

Ein offensichtlicher Riesen-Reinfall. War der Wunsch leider eher Vater des Gedanken. Geht halt nix über die Originale.

Servus und ein Prosit der Gemütlichkeit

15.10.06 22:03, kommentieren

...ein längst überfälliges Update is in der rechts zu findenden Kategorie "Kurioses" erfolgt.

15.10.06 22:54, kommentieren