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Klausurenkamikaze Teil 1

Heut der längst überfällige Bericht zur 24-Stunden-Klausur. Eine Erfahrung, die mich wohl 1, 2 Haare gekostet hat.

Zuerst zur "Methodik":
Erhalt einer 8 -seitigen Fallstudie am Mittwoch um 12 Uhr mittags. (Outgesourcte Wareneingangs-/ausgangslogistik des dänischen Hörgerätehersteller Oticon - aha). 5 Fragen. Maximal 15 Seiten als Limit zur Beantwortung, Abgabe Donnerstag 12 Uhr mittags.

Ablauf:
Hole mir das Ding gemeinsam mit ein paar Italienern ab. Unser geplanter Treffpunkt: 11.15 Uhr. 2 der 3 kommen um 11.50 Uhr. Dann konsumieren die Herren erstmal gemütlich nen Espresso und danach geht s erst rauf zum Büro. (Hat nicht unbedingt zur Beruhigung beigetragen, da jede Minute zählt)

Gemeinsames Lesen, mögliche Punkte pro Fragen plus Verbindung mit Vorlesung erstellen, Pizzaessen bei einem Italiener. Deren "coolness" steckt mich günstiger Weise einigermaßen an.

Heimkehr 14 Uhr. Artikel lesen, vormarkierte Zitate anwenden, googeln, Ansätze erstellen, etc. Zum Tageswechsel um Mitternacht rum habe ich Frage 1 fast komplett, Frage 2 zur Hälfte beantwortet. Diese sind wohlgemerkt mit Abstand am Einfachsten. Zwischenfazit: 10 Stunden Arbeit mit maximal 5 minütigen Pausen. Müdigkeit zeigt sich. Extremste Frustration. Versagensängste. Selbstzweifel. Ärger aufn Professor. Enormer Agressionsdrang. Aufgabegedanken, uvm In anderen Worten: einfach nur krass. Mir war nicht bewusst wie viele verschiedene Gemütslagen man in so kurzer Zeit durchlaufen kann. Zusätzlich hat mich mein erkälteter Mitbewohner leicht angesteckt, was das Ganze nicht unbedingt positiv beeinflusst.


Fortsetzung folgt....


17.12.06 22:12

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